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Zimmer Biomet, ein Unternehmen aus der Medtech-Branche, musste strenge Umweltauflagen erfüllen und gleichzeitig Betriebskosten senken. Gefragt war eine Lösung, die ökologische Anforderungen mit wirtschaftlicher Effizienz verbindet. Rimann entwickelte eine individuell angepasste Anlage, die Prozesse nachhaltig optimiert und erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Diese Case Study zeigt, wie technische Lösungen messbaren Mehrwert für die Produktion schaffen.
Zimmer Biomet wurde 1927 gegründet und ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Orthopädie. Mit Niederlassungen in über 25 Ländern und Kunden in mehr als 100 Ländern entwickelt das Unternehmen innovative Implantate und digitale Technologien, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Die Mission von Zimmer Biomet ist es, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität weltweit zu steigern.
Zimmer Biomet mit Sitz in der Schweiz musste strenge Umweltauflagen des Kantons Zürich erfüllen. Diese verlangen, Öle und Feststoffe getrennt zu transportieren, um eine Einstufung des gesammelten Materials als Sonderabfall nach VeVa (Abfallcode 12 01 18 (S)) zu vermeiden. Gleichzeitig sollten Logistikprozesse optimiert und Flächen eingespart werden, um die Betriebskosten zu senken. Das Hauptziel: Umweltvorgaben einhalten und erhebliche Cash-Out-Einsparungen erzielen.
Rimann entwickelte gemeinsam mit der ADEC Solutions GmbH sowie Anlagen von FAMA Srl, Höcker Polytechnik GmbH und Metalclean eine individuell angepasste Anlage. Diese erfüllt die spezifischen Anforderungen von Zimmer Biomet und automatisiert das Spänemanagement.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das neuentwickelte Hebe-Kippgerät für Spundfässer von ADEC Solutions. Es bietet mehrere entscheidende Vorteile:
Ein weiterer Schlüsselfaktor liegt darin, dass die neue Anlage Öl und Feststoffe konsequent trennt. Dadurch erfüllt Zimmer Biomet die Umweltvorgaben des Kantons Zürich und vermeidet die Einstufung des Materials als Sonderabfall. Zudem konnte ein Schweizer Abnehmer für die Rückgewinnung des Materials gewonnen werden.
Die Ergebnisse sprechen für sich:
Das Bild zeigt, wie die Anlage das Volumen von 25 Spundfässern à 200 Litern (insgesamt 5000 Liter) loser Titanspäne auf 600 Liter Briketts reduziert.
Zimmer Biomet
Marcel Eichenberger
Manufacturing Sr. Engineer
Marcel Eichenberger, die treibende Kraft hinter diesem Projekt, zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit. Vor allem das partnerschaftliche Miteinander war entscheidend für den Projekterfolg.
Rimann hat gemeinsam mit ADEC Solutions aufgrund der hohen Nachfrage eine Hebevorrichtung entwickelt, die Spundfässer um die eigene Achse drehen kann. Das Hebe-Kippgerät bewegt Fässer mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm. Es hebt sie an, leert sie aus und stellt sie mithilfe der optimierten Zwischenablage zum Waschen vollständig auf den Kopf. Dank der flexiblen Konstruktion eignet sich das Hebe-Kippgerät auch für ähnliche Herausforderungen wie bei Zimmer Biomet in anderen Industrien.
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Der TTC400I-Brecher mit integriertem Waschsystem von FAMA schreddert zuverlässig verschiedene Materialien. Der eingebaute Hebe-Tank mit Schlammaustrag eignet sich optimal für das effiziente Zerkleinern unterschiedlicher Materialien. Das optimierte Spülsystem ermöglicht schnelle Materialwechsel bei minimaler Kontamination. Der Festteilaustrag ist so konzipiert, dass er Reststücke, die sich in den Spänen befinden können, zuverlässig entfernt und die Brikettierpresse vor Beschädigungen schützt.
Die iSwarf 440 mit Druckverstärker verdichtet Titanspäne effizient und zuverlässig. Mit einem einstellbaren Druck von bis zu 400 Bar verarbeitet die Presse bis zu 150 Kilogramm Titanspäne pro Stunde. Der zurückgewonnene Kühlschmierstoff (KSS) wird automatisch in einen füllstandsüberwachten 1000-Liter-Tank umgepumpt.
Mehr über Brikettierpressen von Höcker
Weitere Einblicke gefällig? Lesen Sie eine zusätzliche Case Study zum Thema Brikettieren.
Die Fasswaschanlage der Georgs Render GmbH wurde in Zusammenarbeit mit Metalclean ausgelegt und beschafft. Rimann übernahm die Anpassungen für das automatische Abblasen sowie die Integration in das Gesamtsystem. 200-Liter-Spundfässer werden mithilfe des Hebe-Kippgeräts automatisch gewaschen und abgeblasen.
Die Zusammenarbeit zwischen Zimmer Biomet und Rimann verdeutlicht, wie technische Lösungen in Kombination mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit nachhaltige Ergebnisse liefern. Kunden profitieren davon, dass sie Umweltauflagen effizient umsetzen, Kosten deutlich senken und Betriebsprozesse optimieren. Das Projekt zeigt, dass praxisnahe Ansätze nicht nur ökologische Anforderungen erfüllen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile schaffen.
Rimann unterstützt Unternehmen dabei, nachhaltige Prozesse zu etablieren, die langfristig Wettbewerbsvorteile sichern. Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin mit den Experten: